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XINDAYA ist Mitglied von swiss digital services +AI

Welche Werkzeuge

Ich verwende bewusst verschiedene Modelle. Zum Beispiel Claude, Gemini. ChatGPT oder auch Grok. Allerdings nicht alle für dasselbe, denn sie sind unterschiedlich stark.

Welches Werkzeug ich wofür verwende, kann sich laufend ändern. Die Modelle entwickeln sich nämlich schnell, und was vor sechs Monaten galt, kann heute bereits überholt sein.

Wo die KI-Werkzeuge zum Einsatz kommen

Auswertung von Suchbegriffen, Prüfung von Strukturen, Vorschläge für Titel und Beschreibungen.

  • Recherche:
    • Quellen finden, Zusammenhänge prüfen, Fachartikel und Dokumentationen durchgehen.
      Hier spare ich mir massiv Zeit ein damit.
  • Analysen und Audits:
    • Datenauswertungen, technische Prüfungen, das Sichten grosser Zahlenmengen.
      Ein Export aus der Google Search Console mit fünfhundert Zeilen lässt sich damit in Minuten strukturieren statt in Stunden.
  • Reporting:
    • Berichte für Kunden mit Wartungsvertrag. 
    • Die Daten kommen dabei aus den Werkzeugen, die Einordnung dagegen von mir.
  • Texterstellung:
    • Gliederungen, erste Fassungen, Formulierungsvorschläge. 
    • Anschliessend prüfe ich diese und überarbeite sie.
  • Suchmaschinenoptimierung:
    • Auswertung von Suchbegriffen, Prüfung von Strukturen, Vorschläge für Titel und Beschreibungen.

Was von mir kommt

Hier nun aber ein wichtiger Teil. KI-Werkzeuge ersetzen keine persönliche Erfahrung.

  • Die Fragestellung:
    • Bevor ein Werkzeug etwas liefert, muss erst bestimmt werden, was genau gefragt ist. 
    • Dazu gehören Rahmenbedingungen, Ausrichtung oder auch Kontext.
  • Die fachliche Beurteilung:
    • Ob eine Empfehlung zu Ihrer Situation passt, ob eine Quelle belastbar ist, ob ein Vorschlag in der Praxis funktioniert. 
    • Das beurteile ich anhand von über zwanzig Jahren Arbeit mit WordPress und Schweizer KMU.
    • Was in den USA oder in Deutschland funktionieren mag, muss nicht zwingend auch für die Schweiz sinnvoll oder zielführend sein.
  • Alles Konkrete:
    • Zahlen aus Kundenprojekten, Beispiele aus der Praxis aus eigener Erfahrung, Einschätzungen zum Schweizer Markt. 
    • Diese Dinge kann nämlich kein Werkzeug so liefern, weil es diese schlicht nicht kennen kann.
  • Die Verantwortung:
    • Für jedes Ergebnis, das Sie von mir bekommen, stehe ich gerade. 
    • Auch dann, wenn ein Werkzeug daran beteiligt war.

Wie ich prüfe

Vier Schritte, bei jedem Text und bei jedem Bericht.

  1. Quellen am Original kontrollieren:
    • Jede Zahl und jede Quellenangabe schaue ich nach. Was ich nicht belegen kann, schreibe ich nicht.
  2. Fachlich gegenprüfen:
    • Wenn eine Aussage meiner Erfahrung widerspricht, gewinnt die Erfahrung. 
    • Andernfalls recherchiere ich nach, bis der Widerspruch geklärt ist.
  3. Laut lesen:
    • Das hilft mir, sowohl Inhalt als auch Form nochmals zu optimieren und gegebenenfalls zu korrigieren.
  4. Weglassen, wo ich unsicher bin:
    • Ein wichtiger Schritt auch wenn vielleicht unbequem:
    • Lieber eine Lücke offen lassen als eine falsche Behauptung in den Raum stellen.

Praxisbeispiel: Wo mir ein Fehler unterlaufen ist

Fehler kommen vor. Sie stillschweigend zu korrigieren wäre allerdings unehrlich.

Ein Beispiel aus dem Glossar. Mein Eintrag zur Domain enthielt die Anleitung, den Inhaber über eine öffentliche Abfrage zu ermitteln. Das war jahrelang richtig, ist es jedoch seit Anfang 2021 nicht mehr, weil die Halterdaten von .ch-Adressen aus Datenschutzgründen gesperrt sind. In der Eile hatte ich den fehlerhaften Satz übersehen.

Ein Kunde hat mich dann darauf hingewiesen. Der Eintrag ist inzwischen korrigiert und erklärt, wie man es stattdessen herausfindet.

Solche Fälle sind der Grund für die Prüfschritte oben. Sie verhindern zwar nicht jeden Fehler, fangen aber die meisten ab. Fehler können also auch in Zukunft passieren. Mir ist es jedoch wichtiger, wie ich damit umgehe. Der Anspruch an Ehrlichkeit und Transparenz sind deshalb unabdingbar.

Bilder

Beitragsbilder auf dieser Website sind teilweise generiert. Sie sind dabei als Stimmungsbilder erkennbar und zeigen keine realen Personen, Orte oder Projekte.

Illustrationen sind von mir selber erstellt worden. Bildschirmfotos aus Kundenprojekten, Messergebnisse und Fotos von tatsächlicher Arbeit sind echt. Bearbeitet werden sie dagegen nur in Zuschnitt und Grösse.

Diese Unterscheidung ist mir wichtig, weil dies so nebeneinander auf derselben Seite stehen kann.

Was KI nicht (oder nur ungenügend) leistet

Ein Werkzeug kennt Ihre Branche nicht. Warum Ihr Vorgänger eine bestimmte Entscheidung getroffen hat, wie Ihre Kunden ticken oder welches Budget realistisch ist, weiss es ebenfalls nicht.

Und es erkennt nicht, wann eine Empfehlung falsch ist. Stattdessen liefert es eine plausible Antwort, und plausibel ist nicht dasselbe wie richtig.

Genau deshalb halte ich die Frage für falsch gestellt, ob ein Text mit KI entstanden ist. Die Frage lautet, ob jemand mitgedacht hat. Dies deckt sich auch mit der Einschätzung von Google. Google bewertet Inhalte nämlich unabhängig von ihrer Entstehung nach ihrer Qualität, wobei Nutzerorientierung und E-E-A-T im Zeitalter von KI-Inhalten wichtiger sind als je zuvor.

Warum ich das offenlege

Zwei Gründe.

  1. Weil ich es selber einfordere
    • Ich schreibe über Authentizität im Netz und darüber, woran man beliebige Inhalte (sogenannter «AI-Slop») erkennt. 
    • Das wäre allerdings unglaubwürdig, wenn ich meine eigene Arbeitsweise verschweigen würde.
  2. Weil die Frage ohnehin kommt.
    • Jeder in meiner Branche setzt diese Werkzeuge ein. 
    • Viele sprechen jedoch nicht darüber. 
    • Transparenz in dieser Hinsicht ist mir wichtig. 
    • Das schulde ich meinen Kunden und dem Leser meiner Inhalte der Fairness halber.

Angaben zum Label «swiss digital services + AI»

In welcher Form kommt KI bei meiner Arbeit zum Einsatz?

Als Feature, und nicht als Schlüsseltechnologie. Meine Leistungen funktionieren auch ohne diese Werkzeuge, dann jedoch sicherlich deutlich langsamer. Fällt ein Dienst aus oder weg, ändert das nichts an dem, was Sie bekommen.

Um welche Art von Technologie handelt es sich?

Um Dritt-Technologie internationaler Anbieter, teilweise mit offen verfügbaren Modellgewichten. Eigenentwicklungen setze ich nicht ein.

Weitere Angaben

  • Betrieb: als Dienst über die Schnittstellen der Anbieter, nicht selbst gehostet
  • Stufe: Claude Max und sonst überwiegend Basismodelle, teilweise in andere Dienste eingebettet
  • Art der Technologie: grosse Sprachmodelle
  • Herkunft: überwiegend geschlossene Modelle, teilweise Modelle mit offenen Gewichten
  • Anpassung: keine eigenen Feinabstimmungen

Das Label zeigt an, dass eine signifikante Schweizer Eigenleistung vorliegt und gleichzeitig Technologie von Dritten zum Einsatz kommt. Mehr dazu bei swiss made software | swiss made services plus ai.

swiss digital services +AI (Logo)

Verantwortlich

Für alle Inhalte auf dieser Website, unabhängig davon, welche Werkzeuge an ihrer Entstehung beteiligt waren, bin ich verantwortlich.

Heimo Paffhausen, XINDAYA, Zürich

Diese Seite wird aktualisiert, wenn sich meine Arbeitsweise ändert. Letzte Überarbeitung: 18.09.2026