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Hosting

    Hosting bezeichnet den Speicherplatz auf einem Server, auf dem Ihre Website liegt und von dem sie ausgeliefert wird. Der Anbieter dieses Speicherplatzes heisst Hoster.

    Was bedeutet das für Ihr KMU?

    Jede Anfrage an Ihre Website landet zuerst beim Server. Antwortet dieser langsam, verlieren Sie Zeit, bevor überhaupt etwas geladen wird. Diesen Rückstand holt keine Optimierung wieder auf.

    Genau deshalb ist Hosting die folgenreichste technische Entscheidung überhaupt. Sie kostet wenig und wirkt auf alles.

    Hosting-Entscheidungen für Schweizer KMU

    Drei Modelle sind üblich:

    • Shared Hosting. Viele Websites teilen sich einen Server. Günstig, ab etwa CHF 10 pro Monat, aber die Leistung schwankt mit den Nachbarn.
    • Managed WordPress Hosting. Auf WordPress zugeschnitten, mit Updates, Sicherung und Zwischenspeicher. Ab etwa CHF 25 pro Monat.
    • Eigener Server. Volle Kontrolle, dafür Betreuungsaufwand. Für die meisten KMU überdimensioniert.

    Für eine typische KMU-Website mit statischen Inhalten reicht solides Shared Hosting in Verbindung mit einem gut konfigurierten Seiten-Cache völlig aus. Der Cache liefert fertige Seiten aus und umgeht damit genau die Schwäche günstiger Angebote.

    Anders sieht es in drei Fällen aus. Bei Shops und Buchungssystemen greift der Cache nicht, weil jede Seite individuell ist. Bei sehr überbuchten Servern bleibt die Arbeit im Backend zäh, auch wenn die Website nach aussen schnell wirkt. Und bei stark schwankendem Verkehr fehlt die Reserve.

    Die Frage lautet also nicht, ob teures Hosting besser ist. Sie lautet, ob Ihr Anwendungsfall vom Cache profitiert.

    Hosting in der Schweiz

    Der Serverstandort spielt eine doppelte Rolle:

    • Rechtlich. Liegen Ihre Daten in der Schweiz, vereinfacht das die Umsetzung des revDSG erheblich. Bei Kundendaten aus Formularen ist das ein spürbarer Vorteil.
    • Technisch. Ein Server in Zürich oder Basel antwortet Schweizer Besuchern schneller als einer in Texas. Bei überwiegend lokalem Publikum ist das messbar.

    Schweizer Hosting kostet mehr als deutsches oder amerikanisches. Für KMU mit Kundendaten und lokalem Markt rechtfertigt sich der Aufpreis meist.

    Wie ich das für Sie umsetze

    Ich empfehle und vermittle Hosting, Sie bleiben aber Vertragspartner des Anbieters. So behalten Sie die Kontrolle über Ihre Daten und können jederzeit wechseln.

    Bei bestehenden Websites prüfe ich zuerst die Antwortzeit des Servers. Liegt sie über 600 Millisekunden, bringt jede weitere Optimierung wenig, solange das Hosting nicht wechselt.

    → Verwandte Begriffe: Self-Hosted | Core Web Vitals | Domain | Caching | revDSG
    → Externe Ressourcen: WordPress: Anforderungen an den Server

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