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CMS (Content Management System)

    Ein Content Management System (CMS) ist eine Software, mit der Website-Inhalte wie Texte, Bilder und Seiten erstellt, bearbeitet und verwaltet werden können — ohne dass dafür Programmierkenntnisse erforderlich sind.

    Was bedeutet das für Ihr KMU?

    Ein CMS ermöglicht Ihnen oder Ihren Mitarbeitenden, die Website selbstständig aktuell zu halten: Neuigkeiten publizieren, Bilder tauschen, Texte anpassen. Die Wahl des richtigen CMS ist eine strategische Entscheidung mit langfristigen Konsequenzen — sie beeinflusst Kosten, Flexibilität, SEO-Fähigkeit und Ihre Unabhängigkeit.

    Die wichtigsten CMS im Überblick

    Open-Source, selbst gehostet:

    • WordPress — mit über 40 Prozent aller Websites weltweit der klare Marktführer. Riesiges Ökosystem, enormer Plugin-Markt, maximale Flexibilität und Unabhängigkeit.
    • TYPO3 — im deutschsprachigen Raum bei grösseren Organisationen verbreitet, deutlich komplexer als WordPress.
    • Drupal, Joomla — historisch wichtig, für typische KMU heute meist überdimensioniert.

    Proprietär, gehostet (Baukasten):

    • Wix, Squarespace, Jimdo — einfacher Einstieg, aber mit ausgeprägtem Lock-in-Effekt und begrenzter Skalierbarkeit. Ein Umzug von diesen Plattformen ist technisch aufwendig.
    • Webflow — moderne Alternative mit starkem Design-Fokus, für bestimmte Use-Cases durchaus empfehlenswert.

    Headless CMS (für Entwickler-nahe Projekte):

    • Contentful, Strapi, Sanity — Content wird von der Darstellung getrennt. Für klassische KMU-Websites meist überdimensioniert, für App-gestützte oder Multi-Channel-Anwendungen relevant.

    WordPress als Standard-Empfehlung

    Für die allermeisten Schweizer KMU ist WordPress die strategisch klügste Wahl. Die Gründe: der Marktanteil (~43 Prozent aller Websites weltweit) sorgt für starke Netzwerkeffekte — viele Entwickler, viele Plugins, viele Hosting-Optionen, viel Wissen im Netz. Das bedeutet für Sie: Unabhängigkeit von einem einzelnen Anbieter und eine Technologie, die in zehn Jahren noch existieren wird.

    Baukasten-Systeme wie Wix oder Squarespace bieten einen einfachen Einstieg, schränken aber langfristig ein. Wenn Sie später mehr Funktionen oder einen anderen Anbieter wollen, müssen Sie die Website oft von Grund auf neu bauen. Das ist der klassische Lock-in-Effekt.

    Wie ich das für Sie umsetze

    Ich berate Sie bei der CMS-Wahl — und bin offen, wenn im Einzelfall etwas anderes als WordPress besser passen würde. Nach der Umsetzung schule ich Sie, damit Sie Ihre Inhalte unabhängig pflegen können. Für Kundinnen, die das nicht selbst übernehmen wollen, biete ich die laufende Pflege als Webconcierge an.

    → Verwandte Begriffe: WordPress | Self-Hosted | Content Management | Lock-in-Effekt | Open Source Software | Netzwerkeffekte
    → Mehr erfahren: WordPress Webentwicklung für KMU
    → Externe Ressourcen: W3Techs – CMS Market Share | WordPress.org

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