Zur Person — Heimo Paffhausen
WordPress Webexperte. Digitaler Partner für Schweizer KMU.
Seit 2018 begleite ich mit XINDAYA Schweizer KMU in ihrer digitalen Präsenz: Webdesign, Webentwicklung, Content und Strategie aus einer Hand.
Pragmatismus schlägt Perfektionismus, Reife schlägt Neuheit, Netzwerkeffekte schlagen proprietäre Eleganz.

Digitaler Partner? Freelancer? Webgentur?
Ich positioniere mich bewusst als «digitaler Partner» oder «Webexperte» — nicht als klassischer Webentwickler, nicht als Agentur. Für einen Grossteil der Schweizer KMU ist dieser Typ von Ansprechpartner eine effiziente Wahl: direkt, verantwortlich, ohne zwischengeschaltete Bürokratie.
Sie haben vielleicht bemerkt, dass auf meiner Startseite trotzdem «Webagentur» steht. Das ist, ich gebe es zu, ein SEO-Kompromiss. Inhaber Schweizer KMU suchen nach «Webagentur», nicht nach «pragmatischer digitaler Einzelpartner mit antifragiler Haltung».
Also optimiere ich auf die Sprache, die meine Kundinnen tatsächlich verwenden. Pragmatismus schlägt Dogma, und das gilt auch für meine eigene Selbstbeschreibung.«
Was ich mache
Ich bin Heimo Paffhausen, seit langem wohnhaft in Zürich. Mit XINDAYA begleite ich Schweizer KMU, Selbständige, Freelancer, Vereine und NGOs in ihrer digitalen Präsenz — von der ersten Konzeption über Design und Entwicklung bis zur laufenden Betreuung.
Mein Spezialgebiet ist WordPress, mein Profil ist das eines pragmatischen Generalisten: Design, Entwicklung, SEO, Content und Strategie aus einer Hand.
Philosophie
Drei Überzeugungen prägen meine Arbeit:
1/ Netzwerkeffekte schlagen proprietäre Eleganz
Ich setze konsequent auf WordPress — nicht weil es das «technisch beste» CMS ist, sondern weil es das Ökosystem mit den stärksten Netzwerkeffekten hat. Millionen von Entwicklern, tausende Plugins, ein globales Wissensnetz, eine Hosting-Infrastruktur, die überall verfügbar ist. Dieses Netzwerk ist für KMU strategisch wertvoller als jede proprietäre Alternative.
Das heisst nicht, dass ich unkritisch alles von WordPress gutheisse — sondern dass ich die Antifragilität des offenen Ökosystems höher werte als die kurzfristige Eleganz einzelner proprietärer Lösungen.
2/ Ausgereiftheit
vor blosser Neuheit
Ich bin bewusst Late Majority Adopter. Ich warte, bis neue Technologien in der Praxis bewiesen haben, dass sie zuverlässig sind, bevor ich sie Kundinnen zumute. Diese Haltung ist nicht Konservatismus — sie ist Verantwortung gegenüber Menschen, die auf meine Entscheidungen bauen.
Die Timeline meines Theme-Wechsels von UnderStrap zu Neve + Gutenberg ist ein konkretes Beispiel dafür: Zwanzig Jahre WordPress-Theme-Entscheidungen. Dieselbe Haltung wende ich auf AI-Tools, Plugins, Theme-Frameworks und Hosting-Entscheidungen an.
3/ Pragmatismus schlägt Perfektionismus
Ich positioniere mich als pragmatischer Generalist. Die besten Design-Studios der Welt bauen exquisite Websites für Luxusmarken. Das ist beeindruckend, leider aber auch am KMU-Bedarf vorbei. Was ein KMU-Auftritt tatsächlich leisten muss, ist etwas anderes: Vertrauen aufbauen, Professionalität ausstrahlen, Besucher zum Handeln bewegen. Dafür braucht es das richtige Niveau, nicht das höchstmögliche.
Absolute Perfektion kostet das Zehnfache. Pragmatismus löst 95 Prozent der Geschäftsprobleme und ist für die meisten Schweizer KMU die bessere Investition.
Meine Erfahrung
Über 20 Jahre Praxiserfahrung als Generalist an der Schnittstelle zwischen Webentwicklung, Design, Content und Strategie. Unter XINDAYA arbeite ich mit Unternehmen und Organisationen in der Deutschschweiz — typischerweise Websites zwischen 5 und 100 Seiten, direkte persönliche Beziehungen, langfristige Betreuung. Einige Kundinnen begleite ich seit über einem Jahrzehnt, von der Erstentwicklung über mehrere Modernisierungszyklen.
Parallel arbeite ich als Webdesigner, Webentwickler und Content Manager für eine Schweizer Publishing-Plattform mit sechs- bis siebenstelligen monatlichen Besuchen, über 17’000 Seiten und rund 5’000 redaktionellen Artikeln. Diese zusätzliche Erfahrungsquelle prägt meine Haltung zu Architektur, Performance und Wartungs-Disziplin — und fliesst in jede KMU-Website ein, die ich baue und betreue.
«Was im Grossen unter Last funktioniert,
funktioniert im Kleinen erst recht.
Und was im Kleinen nicht sauber aufgesetzt ist,
wird im Grossen in einer Katastrophe enden.»
Berufliche Laufbahn
- Seit 2018 in der jetzigen Form mit XINDAYA als eigene Einzelfirma
- Ausbildung in Informatik — technisches Fundament, das bis heute trägt
- iCompetence — UI/UX und Management — die Brücke zwischen Technik, Design und betriebswirtschaftlichem Denken
- Über 20 Jahre Praxiserfahrung als Webexperte und Generalist an der Schnittstelle zwischen Webentwicklung, Design, Content und Strategie
Nächster Schritt
Wenn das, was Sie bis hier gelesen haben, zu Ihrer Situation passt — lassen Sie uns reden. Ein kostenloses 30-Minuten-Erstgespräch ist der schnellste Weg herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit Sinn ergibt.
Arbeit und Leben
Kurz persönlich: Ich lebe in Zürich, bin 44, und beschäftige mich neben meiner Arbeit mit Themen, die auch in meiner Positionierung durchscheinen.
Wie viele Menschen in meinem Alter habe auch ich meinen Weg zum Rennvelofahren gefunden. Nicht bei jedem beliebt, für mich ein Weg, raus in die Natur zu kommen und Körper und Geist fit zu halten. Neben dem Rennvelo, den Skis, Musik auf Schallplatten und dem Kochen ist das ein wichtiger Ausgleich zum Bildschirm.
Ein Leben geprägt von Wirtschaftskrisen (Dotcom-Bubble, Finanzkrise 2007/08, Zypern-Bankenkrise, Covid-Response und massive Inflation) hat meine Perspektive geformt. Zu merken, was man selbst unter Kontrolle hat und was nicht, ist eine Lektion, die ich aus diesen Erfahrungen ziehe. Beim Kochen zum Beispiel: zu wissen, welche Produkte man einkauft, wie man sie verarbeitet, gute Qualität wertzuschätzen — das ist keine Abstraktion, sondern gelebtes Handwerk.
Handwerk, Selbstverantwortung, Freiheitsdenken — das sind keine Schlagworte für mich, sondern Prinzipien, die ich konsequent zu leben versuche.
Aus dieser Haltung entsteht auch mein beruflicher Fokus: Antifragilität als strategische Haltung, Netzwerkeffekte als strukturelles Prinzip, und die Frage, wie man als Solopreneur in einer Welt von Grossstrukturen und technologischem Fortschritt produktiv und unabhängig bleibt.
Bücher, die meine Arbeit und mein Leben prägen:
- A Cypherpunk’s Manifesto von Eric Hughes
- Antifragile Schweiz von Jürg Müller, Christoph Eisenring und Patrick Leisibach (Hrsg.)
- Company of One von Paul Jarvis
- Economics in One Lesson von Henry Hazlitt
- How to Be a Stoic: Using Ancient Philosophy to Live a Modern Life von Massimo Pigliucci
- Principles of Economics von Saifedean Ammous
- Schriften von Nassim Taleb über Fragilität, Antifragilität und asymmetrische Risiken
- The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom von Yochai Benkler:
- The Law von Frédéric Bastiat